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Erline Nolte setzt das Glanzlicht beim Zentralen Leistungstest

Oberhof/Winterberg. (Bü) Der erste Schritt zu den Olympischen Winterspielen vom 9. bis 25. Februar 2018 in Pyeongchang ist gemacht. Sehr erfolgreich verlief für den Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverband (NWBSV) der Zentrale Leistungstest auf der vereisten Startanlage in Oberhof. Im Einzelanschub ging es darum, die Startnormen zu erfüllen, um sich nicht schon früh den Weg nach Südkorea zu verbauen. 

Eine herausragende Vorstellung bot Erline Nolte, die nach einer viermonatigen Zwangspause wegen eines Bandscheibenvorfalls im letzten Winter in 5,04 Sekunden die beste Zeit lief. Allerdings in Abwesenheit ihrer Vereinskollegin vom BSC Winterberg, Annika Drazek. Die beste deutsche Anschieberin hatte vor zwei Wochen im Training einen leichten Muskelfaserriss in der Wade erlitten und musste sich schonen. Beim Nachholtest am 29. September bzw. beim anschließenden Mannschaftsanschub will die für den Weltcup gesetzte Weltmeisterin von 2016 wieder mitwirken. Erline Nolte könnte bei dem Großereignis im Zeichen der fünf Ringe mit Anna Köhler einen Sauerländer Schlitten bilden. Die Pilotin knackte erstmals die Norm von 5,30 Sekunden mit einer Punktlandung und wahrte ihre Chance. „Das habe ich Anna auf jeden Fall zugetraut. Eine gute Geschichte“, freute sich der Winterberger Stützpunkttrainer Christopher Braun. Etwas schneller war sogar Laura Nolte (5,26). Die erst 18-Jährige hat zwar noch fahrerische Defizite, deutete aber im athletischen Bereich an, dass sie in einigen Jahren weit nach vorne kommen kann. Bei den Herren (Norm 4,85) zeigte Bennet Buchmüller (4,75) eine starke Leistung. Der auf die Top-Piloten Francesco Friedrich (Oberbärenburg/4,68) und Johannes Lochner (Stuttgart/4,69) war nicht allzu groß. Bei Pablo Nolte (4,87) hätte es etwas besser sein können. Buchmüllers und Noltes Klubkameraden vom BSC Winterberg, Christopher Weber (Position Bremse/4,63) und Jannis Bäcker (Position links/4,66) konnten sich bei den Anschiebern empfehlen. Bei Matthias Sommer (Position rechts/4,74) lief ein nicht ganz wie erhofft.

NWBSV-Sportwart Christian Friedrich zog ein positives Fazit: „Die gute Vorbereitung hat sich widergespiegelt. Wir sind rundum zufrieden.“ Der olympische Traum – er geht weiter.

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