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Gassner rauscht mit bisher bestem Saisonergebnis nur um fünf Hundertstel am Podest vorbei

Lölling Sechste in St. Moritz

 

St. Moritz/Winterberg. (Bü) Nur um fünf hundertstel Sekunden rauschte Skeleton-Pilot Alex Gassner beim Weltcup in St. Moritz am Podest vorbei. Aber auch Platz vier war für den 28-Jährigen vom BSC Winterberg das beste Saisonergebnis. Er verbesserte sich im zweiten Lauf noch um einen Rang und landete unmittelbar hinter dem Seriensieger der letzten Jahre, Martins Dukurs. Vor dem Letten positionierte sich als Zweiter Axel Jungk (Oberbärenburg), der wie Gassner das bisher beste Resultat im Olympia-Winter verbuchte. Zu einem souveränen Erfolg fuhr vier Wochen vor Eröffnung der Winterspiele in seiner Heimat einmal mehr Sungbin Yun (Südkorea). Achter wurde Christopher Grotheer (Oberhof).

Leicht gehandicapt durch eine Oberschenkelzerrung musste sich Jacqueline Lölling auf der von ihr nicht sonderlich geliebten Natureisbahn im Oberengadin mit Platz sechs begnügen. Nach einem Fehler in der Zufahrt zum Horseshoe war
sie zur Halbzeit Siebte, konnte sich jedoch mit der fünftbesten Zeit im zweiten Durchgang noch um einen Rang verbessern. „Natürlich ist das nicht ganz ihr Anspruch, doch es war grundsätzlich eine gute Leistung, der zweite Lauf war sogar richtig gut“, kommentierte Trainerin Kathi Wichterle.´Trotzdem befand sich die 22-Jährige von der RSG Hochsauerland diesmal hinter den beiden anderen deutschen Pilotinnen. Als Fünfte erfüllte Anna Fernstädt (Berchtesgaden) endgültig die Olympia-Norm, während Tina Hermann (Königssee) Zweite hinter Janine Flock (Österreich) wurde. In der WeltcupGesamtwertung führt die Brachbacherin Lölling mit satten 85 Punkten Vorsprung vor der diesmal drittplatzierten Elisabeth Vathje (Kanada). Damit reicht ihr beim Weltcup-Finale am nächsten Freitag am Königssee ein zehnter Tagesrang zum erneuten Gewinn des Saisonklassements.

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