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Geueke/Gamm rodeln am letzten Weltcup-Wochenende in Sotschi auf die Plätze zwölf und zehn

Gesamtrang sechs


Sotschi/Winterberg.
(Bü) Nach ihrem zwölften Rang beim Rennrodel-Weltcup im russischen Sotschi blickten Robin Geueke und David Gamm gleich wieder auf den nächsten Tag: „Morgen noch Sprint. Weiter kämpfen.“ In der Tat verbesserte sich das Doppel vom BSC Winterberg dann in dem Rennen mit nur einem Lauf und bei fliegendem Start um zwei Positionen. „Platz zehn zum Schluss. Mehr konnten wir diese Woche nicht“, ließen sie nach der Final-Veranstaltung verlauten.

Im klassischen Weltcup auf der für Doppelsitzer mit 1400 Metern recht langen Anlage (16 Kurven, mehrere Bergauf-Passagen) befanden sich der Sportsoldat und der Bundespolizist im Feld der 13 Schlitten nach dem ersten Durchgang auf Platz elf und büßten mit der schlechtesten Zeit im zweiten Lauf noch einen Rang ein. Dabei hatten sie sich bei den Startzeiten an fünfter bzw. vierter Stelle eingereiht. Am Ende jedoch betrug der Rückstand auf die Sieger Aleksandr Denisev/Vladislav Antonov (Russland) satte 1,750 Sekunden. Zweite wurden Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl/+ 0,053 Sekunden), während die Halbzeit-Neunten TobiasWendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee/+ 0,565) mit der drittbesten Zeit im zweiten Durchgang noch auf Rang sieben rückten.

Die Sprint-Konkurrenz gut 26 Stunden später stufte Bundestrainer Norbert Loch ein als „scharfe Trainingsläufe, um die Bahn noch besser zu verinnerlichen“. Schließlich finden auf der Olympia-Anlage von 2014 im nächsten Jahr die Weltmeisterschaften statt. Hier wurden der 26-jährige Geueke und der zwei Jahre jüngere Gamm Zehnte. Die Sieger hießen wiederum Denisev/Antonov, Eggert/Benecken fuhren auf die dritte und Wendl/Arlt erneut auf die siebte Position – diesmal zeitgleich mit den Italienern Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner. 

Den Gesamt-Weltcup sicherten sich Eggert/Benecken, die vor vier Wochen in der VELTINS-EisArena auch Weltmeister geworden waren. Wendl/Arlt landeten auf Platz drei, während sich Geueke/Gamm am Schluss-Wochenende noch vom siebten auf den sechsten Rang vorschoben. Diese Position verbuchten sie ebenfalls im Sprint-Gesamt-Weltcup nach drei Wettbewerben, Eggert/Benecken siegten auch hier und Wendl/Arlt wurden Vierte.

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