Medien

Presse, Galerien, Downloads und Akkreditierungen

Geueke/Gamm setzen guten Vorsatz für das neue Jahr

Platz drei gleich um, Paffe belegt am Königssee Rang 14

 

Königssee/Winterberg. (Bü) Mit dem guten Vorsatz, zwei vernünftige Läufe ins Ziel zu bringen, waren sie ins neue Jahr gestartet. Diesen guten Vorsatz setzten Robin Geueke und David Gamm bei der ersten Gelegenheit gleich um. Der Doppelsitzer vom BSC Winterberg überzeugte beim Viessmann Rennrodel-Weltcup am Königssee mit Rang drei. Es war eine stabile Vorstellung, in beiden Durchgängen erzielten der 25 Jahre alte Sportsoldat und der drei Jahre jüngere Bundespolizist die drittbeste Zeit. Am Ende hatten sie 0,336 Sekunden Rückstand auf die zweitplatzierten Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) sowie 0,470 auf die Sieger Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee), die die Erfolgsserie auf ihrer Heimbahn ausbauten und dort schon seit 2011 ungeschlagen sind.

„Das Ergebnis ist mega-erfreulich. Auch die Zeitabstände auf die beiden Top-Doppel sind okay. Wir hatten im Abschlusstraining noch einen riesigen Fehler auf der Geraden, den wir im Rennen vermeiden konnten. Es ist halt unser Vorteil, dass wir uns auf den deutschen Bahnen sehr gut auskennen“, sprudelte es aus Vordermann Geueke heraus.

Die Sauerländer konnten somit auf der ältesten Kunsteisbahn der Welt das starke Duo Peter Penz/Georg Fischler auf Position vier verweisen. Im Gesamtklassement des Weltcups ist die Reihenfolge jedoch umgekehrt, hier haben die Österreicher als Dritte noch 37 Punkte Vorsprung. „Das wird ein spannender Kampf. Es sind einschließlich zweier Sprints noch fünf Rennen“, blickte Robin Geueke auf die drei verbleibenden Stationen in Oberhof, Lillehammer und Sigulda.

Als Sechster des vorgeschalteten Nationencups qualifizierte sich Christian Paffe für die Weltcup-Konkurrenz im Einzel. Dort verbuchte er in dem 32-köpfigen Teilnehmerfeld einen respektablen 14. Platz. Als 16. nach dem ersten Lauf konnte sich der 23-Jährige mit der elftbesten Zeit des zweiten Durchgangs im Endklassement noch um zwei Ränge verbessern. In seinem dritten Weltcup-Einsatz in dieser Saison lag der Rennrodler vom BRC Hallenberg insgesamt 0,456 Sekunden hinter Wolfgang Kindl, der vor Armin Frauscher für einen österreichischen Doppelsieg sorgte. Bester Deutscher war als Dritter
Johannes Ludwig (Oberhof) unmittelbar vor Andi Langenhan (Zella-Mehlis) der damit die nationale Norm erfüllte und dritter Olympiastarter neben Felix Loch (Berchtesgaden) und Ludwig sein wird. Der zur Halbzeit führende Felix Loch rutschte durch einen Fahrfehler im zweiten Lauf noch auf Position elf ab. Umgekehrt war es bei Ralf Palik (Oberwiesenthal): Der 25. des ersten Durchgangs schob sich mit der Bestzeit im zweiten Lauf noch auf Platz zwölf vor.

Archiv

Ältere Meldungen finden Sie in unserem Archiv

Zurück