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Sensationelle Goldmedaille im Frauen-Zweierbob für Deutschland

Platz 4 für Annika Drazek in PyeongChang

 

PyeongChang/Winterberg. (nwbsv/as) Aus der erhofften Medaille für Annika Drazek ist nichts geworden. Im olympischen Zweierbobrennen der Frauen musste sich die Anschieberin des BSC Winterberg mit Pilotin Stephanie Schneider (Sachsen Oberbärenburg) mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben, ganze acht Hundertstelsekunden hinter den Bronzemedaillengewinnerinnen Humphries / George (Kanada). Ausschlagend für den Rückstand waren Verletzungen sowohl von Schneider als auch von Drazek, wodurch beide ihre besonderen Stärken bei den Anschubzeiten nicht abrufen konnten.

Sensationell gewannen Mariama Jamanka / Lisa Buckwitz (BRC Thüringen / SC Potsdam) die Goldmedaille vor dem favorisierten USA-Bob von Meyers Taylor / Gibbs. Damit konnte der Bob- und Schlittenverband für Deutschland nach der
Goldmedaille von Francesco Friedrich / Thorsten Margis schon die zweite Goldmedaille im zweiten Bobrennen für sich verbuchen. Für Cheftrainer René Spies schon jetzt ein herausragender Erfolg nach den medaillenlosen Spielen von Sotchi 2014.

Der Zweierbob mit Anna Köhler und Erline Nolte (beide BSC Winterberg) blieb etwas hinter den Erwartungen zurück. Das Ziel einer Top-Ten-Platzierung wurde mit Rang 14 verfehlt. Den beiden Olympiadebütantinnen, die sich überraschend für die Spiele in PyeongChang qualifiziert hatten, wird die Zukunft gehören. Olympia 2022 in Peking lässt schon heute grüßen.
Gespannt blickt der Stützpunkt Winterberg nun zum Abschluss der olympischen Bobwettbewerbe auf das Viererbobrennen am Samstag und Sonntag (Beginn jeweils um 01:30 Uhr MEZ). Das Team von Johannes Lochner, in dem wieder Christopher Weber vom BSC Winterberg zum Einsatz kommt, peilt hier eine Medaille an.

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