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TOP-Platzierung in PyeongChang für den Stützpunkt Winterberg – Christopher Weber im Zweierbob mit Johannes Lochner auf Platz 5

 

PyeongChang/Winterberg. (nwbsv/as) Der Stützpunkt Winterberg des Nordrhein-Westfälischen Bob- und Schlittensportverbandes (NWBSV) ist in PyeongChang weiter auf Erfolgskurs: Nach Skeleton-Silber für Jacqueline Lölling nun ein sehr guter fünfter Platz für Christopher Weber, den bärenstarken Anschieber des BSC Winterberg im Zweierbob von Pilot Johannes Lochner (Stuttgart Solitude). Hinter den gemeinsamen Goldmedaillengewinnern Kripps/Kopacz (Kanada) und Francesco Friedrich/Thorsten Margis (Sachsen Oberbärenburg/Halle), den Letten Melbardis/Strenga und Nico Walther/Christian Poser (Sachsen Oberbärenburg/Potsdam) schafften Lochner/Weber am Ende einen fünften Rang in der olympischen Zweierbob-Entscheidung, nachdem sie zur Halbzeit und auch nach dem dritten Wertungslauf mit Platz drei noch auf Medaillenkurs waren. Ganze 23 Hundertstelsekunden trennten das süd-/westdeutsche Duo nach vier spannenden Rennläufen von der Bronzemedaille.

„Ein Glückwunsch geht zuallererst an die Goldmedaillengewinner Francesco Friedrich und Thorsten Margis“, betont NWBSV-Präsident Winfried Stork, der nach seinem einwöchigen Aufenthalt in PyeongChang wieder im Sauerland angekommen ist. Diese Goldmedaille bedeute für den deutschen Bobsport enorm viel, nachdem es vier Jahre zuvor in Sotchi bekanntlich erstmals seit 50 Jahren medaillenlos für die deutschen Bobfahrer geblieben war.

Für den 26 jährigen Christopher Weber, in Dortmund zu Hause und bei der LGO Dortmund als Sprinter unterwegs (10,76 im Jahr 2016), ist der fünfte Olympiarang ein beeindruckender Erfolg. Er hat erst 2016 zum Winterberger Stützpunkt und zum BSC Winterberg gefunden. Sein Athletiktrainer Marcus Hoselmann hat seinen Ausflug in den Bobsport begleitet und betreut den Modellathleten in Dortmund: „Ich arbeite seit zwei Jahren intensiv mit Christopher zusammen. Natürlich ist man im ersten Augenblick enttäuscht, dass es im vierten Lauf dann doch nicht zu einer Medaille gereicht hat. Aber insgesamt muss man sagen, das Ergebnis von PyeongChang kann sich sehen lassen.“

Zur Zusammenarbeit mit dem Stützpunkt Winterberg sagt Hoselmann: „Die Achse Dortmund – Winterberg entwickelt sich immer besser. Wir haben eng zusammen gearbeitet mit René Spies, dem Chefbundestrainer Bob, und den Landestrainern am Stützpunkt Christopher Braun und Andy Neagu. Ich glaube, da ist für die Zukunft noch einiges zu erwarten.“

Jetzt freuen sich die Bobsportfreunde im Sauerland auf die nächsten Bobwettbewerbe. Schon am Dienstag und Mittwoch am (20./21. Februar, Beginn 12:50 bzw. 12:40 Uhr MEZ) starten Anna Köhler mit Erline Nolte gemeinsam im Zweierbob der Frauen, während Annika Drazek (alle BSC Winterberg) mit Pilotin Stephanie Schneider (Sachsen Oberbärenburg) durchaus mit Medaillenchancen ins olympische Rennen geht. Und im Viererbob stehen die Chancen für das Lochner-Team – wiederum mit Anschieber Christopher Weber – eigentlich noch besser als im Zweierbob. Die Viererbobs werden am Samstag und Sonntag (24./25. Februar) an den Start gehen, dann allerdings an beiden Tagen schon um 01:30 Uhr MEZ. Und natürlich laufen die Vorbereitungen für den Olympiaempfang in Winterberg schon auf Hochtouren.

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